Entwicklung der Armprothetik

Bereits vor 50 Jahren wurden brauchbare Prothesen entwickelt, welche mit Eigenkraftprothesen funktionierten. Durch spezielle Bewegungen des Patienten, welche über Zugbandagen auf die Prothese übertragen wurden, konnten diese Hilfsmittel in Gang gebracht werden.

Die fortschreitende Computerisierung ermöglichte sodann den nächsten Entwicklungsschritt in der Armprothetik. Mit Hilfe eines Computers ermittelt der Techniker, welche Muskelströme aufgrund ihrer Sensibilität geeignet sind, aktionsgebende Impulse an die Elektroden weiterzugeben. Dem gegenüber sind heutige Prothesen wesentlich vervollkommnet. Via Bluetooth werden die aktuellen Bewegungsabläufe des Patienten auf Software übertragen und auswertet. Diese Informationen liefern die Grundlage für eine optimale Steuerung der Prothesen.

Dabei besteht eine Armversorgung stets aus einer Mischung aus Funktion und Ästhetik, welche dem Träger hohe motorische Sensibilität sowie höchstmögliche Greifgeschwindigkeit und -sicherheit bietet. Dennoch sollte die Greifhilfe möglichst natürlich aussehen und leicht sein. Perfekte Funktionalität und natürliches Aussehen sind jedoch nicht so ohne weiteres vereinbar. In Gesprächen zwischen Patient, Arzt und Orthopädietechniker wird geklärt, welche Möglichkeiten diesbezüglich bestehen und sodann die geeignete Lösung ausgewählt.